Strandhaus Claassen - Ahrenshoop

Sehenswertes

Der Kunstkaten
Der Ahrenshooper Kunstkaten wurde am 11. Juli 1909 eröffnet. Für die damalige Ahrenshooper Malerkolonie und die Region war es ein bedeutsames Ereignis.

Der Entwurf der Maler Paul Müller-Kaempff und Theobald Schorn für einen solchen "Ahrenshooper Katen - das Haus für heimische Kunst und Kunstgewerbe" fand die Fürsprache des Prinzen Eitel Friedrich von Preußen und seiner Gattin, der Prinzessin Sophie Charlotte. 1918 wurde die Ausstellung im Kunstkaten aufgelöst. Ab 1919 war das Haus zunächst der Sommersitz der Familie Ackermann. 1938 kauften es dann die Schwestern Dorothee und Ursula Gräfinnen zu Dohna.
Am 18. August 1946 stellten erstmals wieder Künstler des Fischlandes im Kunstkaten aus, den der "Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands" gepachtet hatte. Das heutige Konzept des Kunstkatens stützt sich auf den traditionellen Sinn des Hauses und auf die Wiederbelebung Ahrenshoops als Künstlerort mit unverwechselbarem Charakter. Dazu werden Sammlungen und Nachlässe sowie Retrospektiven gezeigt - wechselnd mit Ausstellungen hier lebender oder zeitweise hier arbeitender Künstler sowie von Stipendiaten des Künstlerhauses Lukas. Schwerpunkte der Expositionen sind die Themen: Natur, Landschaft, Mensch und das Meer.

Der Kunstkaten, Strandweg 1, Tel. (038220)80308, http://www.kunstkaten.de/

Die Strandhalle
Im Jahre 1998 wurde die Strandhalle als ein weiteres Ausstellungs- und Veranstaltungshaus der Kurverwaltung eröffnet. Neben einem 200 qm großen Saal für Ausstellungen und Veranstaltungen verfügt sie über einen Arbeitsraum. In wechselnden Ausstellungen werden Werke zeitgenössischer Künstler und Ausstellungsprojekte zur Künstlerkolonie gezeigt. Konzerte und Lesungen bilden bei Veranstaltungen den Schwerpunkt. Saisonhöhepunkte sind die Ahrenshooper Kunstauktion und das traditionelle Sommerkonzert.

Die Strandhalle, Dorfstr. 16b, Tel. (038220)82522, strandhalle@ostseebad-ahrenshoop.de

Ahrenshooper Kunstauktion
Zu den Saisonhöhepunkte im Ostseebad Ahrenshoop zählt die von Kunstliebhabern geschätzte Ahrenshooper Kunstauktion in der Strandhalle Ahrenshoop.
Zur Vorbesichtigung werden alle Werke im Kunstkaten und in der Strandhalle ausgestellt. Die Auktion: 100 ausgewählte Werke von der Gründerzeit der Künstlerkolonie über die klassische Moderne bis zur zeitgenössischen Kunst, ein kleines Kabinett und verschiedene Künstlerplakate.
http://www.ahrenshoop-kunstauktion.de/

Das Neue Kunsthaus Ahrenshoop
Das Neue Kunsthaus Ahrenshoop widmet sich der zeitgenössischen Kunst des Landes Mecklenburg-Vorpommern und knüpft durch Ausstellungen und Künstleraustausch Kontakte zu anderen Bundesländern und den Nachbarländern rund um die Ostsee. Der Besucher findet hier Einzelausstellungen, themenbezogene Gemeinschaftsausstellungen, ein ständiges Angebot von Malerei, Grafik, Kleinplastik und verschiedene Editionen von Künstlerbüchern.
Gemeinsam mit dem Künstlerhaus Lukas der Stiftung Kulturfonds wurden bibliophile und originalgrafische Buchobjekte der Edition Hohes Ufer Ahrenshoop herausgegeben.
Ein Freundeskreis begleitet die Arbeit des Hauses und vergibt jährlich zwei Kunstpreise. Rund um das Haus entstand ein kleiner Garten, der sich mit weiteren Skulpturen füllen wird. Im Gästeappartement können Künstler und Freunde der Kunst wohnen.

Neues Kunsthaus Ahrenshoop, Bernhard-Seitz-Weg 3a, Tel. (038220)80726, http://www.neues-kunsthaus-ahrenshoop.de/

Elisabeth von Eicken
Im ehemaligen Atelier- und Wohnhaus der Malerin Elisabeth von Eicken (1862-1940) zeigt die Galerie Peters-Barenbrock wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst.
Vorrangig werden Arbeiten nachfolgender Künstler angeboten: Elvira Bach, Rebecca Brunke, Dolores Capdevila, Moritz Götze, Peter Hermann, Hans Laabs, Michael Lauterjung, Jörg Lohse, Gerd Mackensen, Lale Meer, Sybille Prange, Torsten Schlüter, Annette Schröter und Robert Weber.

Elisabeth von Eicken, Dorfstr. 39, Tel. (038220)69917, http://www.elisabeth-von-eicken.de/

Die Bibliothek
In der Bibliothek kümmert sich Karin Schöpa um 7.500 Büchern. Von der Heimatliteratur bis zum Krimi finden Sie hier alles. Für die Kleinen: Kinderlesezimmer mit Kassettenarchiv. Auch bei schönem Wetter... Autorenlesungen sind das i-Tüpfelchen im Programm dieser Gemeindeeinrichtung.

Die Bibliothek, Bernhard-Seitz-Weg 3, Tel. (038220)337

Im Wind
"Im Wind" - das ist der Standort und zugleich das Thema der Ausstellung von Skulpturen und Installationen auf dem Schifferberg und den angrenzenden Boddenwiesen. "IM WIND" fand zum fünften Mal statt und wurde begleitet von einer Ausstellung in der Strandhalle Ahrenshoop, wo Malerei, Grafik und Kleinplastiken der teilnehmenden Künstler gezeigt wurden.

Im Wind voraussichtlich im Sommer 2006, http://www.imwind.de/

Das Dornenhaus
Vor über 350 gebaut, ist es das älteste Haus in Ahrenshoop. Aufwendig restauriert befindet sich hier in einer zauberhaften Atmosphäre die "Galerie im Dornenhaus". Weiterhin ist hier ein Teil der Töpferwerkstatt der traditionellen "Fischland Keramik" von Friedemann Löber zu Hause.

Das Dornenhaus, Bernhard-Seitz-Weg 1, Tel. (038220)80963, http://www.dornenhaus.de/

Die Bunte Stube
Die Bunte Stube wurde im Juni 1922 von Martha Wegscheider und dem Maler Hans Brass gegründet. Aus einem kleinen Laden entwickelte sich das von dem Bauhausarchitekten Walter Butzek 1929 gestaltete markante rot-weiße Gebäude im Zentrum von Ahrenshoop. Neben dem Angebot von Büchern, Kunsthandwerk und Naturwaren zeigt das Kunstkabinett wechselnde Ausstellungen.

Die Bunte Stube, Dorfstr. 24, Tel. (038220)238, http://www.bunte-stube.de/

LGM-Klanggalerie Das Ohr
Die einzigartige Landschaft und das besondere Licht des Künstlerortes zieht seit über 100 Jahren Maler(innen) in ihren Bann. Mit der LGM-Klanggalerie entstand nun ein Ort, an dem das Ohr im Zentrum des sinnlichen Erlebens steht. Der Berliner Komponist und Musiker Lutz Gerlach entwarf ein Haus, dessen Grundriss der Form eines Ohres entspricht. Besucher des "Ohrs" können in CD-Produktionen von LGM-Records "reinhören" oder in einer Klang-Lichtinstallation, dem Gehörgang, Musik audio-visuell erleben. Konzerte im "Innenohr" ergänzen dabei das Programm. In unmittelbarer Nachbarschaft zu diesem deutschlandweit einmaligen Projekt ist der Bau einer "Muschel" mit Ferienwohnungen geplant. Das gesamte Areal wird dann den Namen "Ohr-Muschel" tragen.